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Forschungsdossier. Zuletzt überprüft: 31. August 2026. Verifizierte Tatsachen, zugeschriebene Angaben und ungeklärte Punkte werden nachstehend getrennt. Es wird kein Foto wiedergegeben, da keine Wiederverwendungsrechte nachgewiesen sind.
Redaktioneller Hinweis: Diese Seite ist eine redaktionelle Übersetzung des englischen Referenzdatensatzes; Originaltitel der Quellen bleiben erhalten.
Qin Yongmin ist Schriftsteller, Menschenrechtsverteidiger, Aktivist der Demokratie-Mauer-Ära, Mitbegründer der Demokratischen Partei Chinas und Organisator im Umfeld von China Human Rights Watch und der Rose Group. Seine friedliche Arbeit umfasste Verfassungsdemokratie, Vereinigungsfreiheit, die Freilassung politischer Gefangener und die Beteiligung der Zivilgesellschaft an UN-Menschenrechtsmechanismen.
Die kommunistischen Behörden Festlandchinas nahmen ihn 2015 fest. Im Juli 2018 verurteilte ihn das Mittlere Volksgericht von Wuhan wegen „Untergrabung der Staatsgewalt“ zu 13 Jahren Haft und anschließend drei Jahren Entzug politischer Rechte. Am 27. September 2018 wies das Höhere Volksgericht von Hubei seine Berufung zurück.
Maßgebliche Quellen nennen unterschiedliche Daten für das erstinstanzliche Urteil: Die Regierungsantwort von 2025 nennt den 11. Juli, eine UN-Mitteilung vom Februar 2025 den 10. Juli. Die öffentliche Fassung verwendet deshalb „Juli 2018“, bis das Originalurteil vorliegt.
Aktueller Stand
Eine Regierungsantwort von 2025 erklärte, er verbüße seine Strafe im Guanghua-Gefängnis in Hubei. Eine UN-Mitteilung vom 28. Februar 2025 nannte ebenfalls das Guanghua-Gefängnis in Qianjiang, Hubei. Auch PEN America führt ihn weiterhin als inhaftiert. Eine Freilassung wurde nicht bestätigt.
Die Regierung gibt an, er erhalte täglich Medikamente gegen Bluthochdruck, werde halbjährlich umfassend untersucht und habe seine Familie und Anwälte mehr als zwanzigmal getroffen. Dies sind zugeschriebene Regierungsangaben, keine unabhängige medizinische Bewertung. UN-Experten erklärten im Februar 2025, zuvor angeforderte Informationen über angemessene medizinische Versorgung und Zugang zu einem Anwalt seien nicht vorgelegt worden.
Die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen stellte in Stellungnahme Nr. 20/2019 fest, dass seine Inhaftierung willkürlich sei und unter die Kategorien I, II, III und V falle.
Position der Bewegung Freies China
Die Bewegung Freies China fordert seine sofortige und bedingungslose Freilassung, unabhängigen Zugang zu Rechtsbeistand, Familie und medizinischer Versorgung, die Wiederherstellung seiner bürgerlichen und politischen Rechte und Rechenschaft für die begangenen Rechtsverletzungen.