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Die Bewegung des 5. April (1976): Trauer, Protest, Repression und Rehabilitierung
Zuletzt überprüft: 31. August 2026 · Evidenz: A− für Chronologie, Repression und Rehabilitierung; B für quellenbezogene Personenzuordnungen · Nur Text und externe Links
Am 4. und 5. April 1976 versammelten sich während des Qingming-Gedenkens Menschen auf dem Tiananmen-Platz in Peking, um des am 8. Januar verstorbenen Ministerpräsidenten Zhou Enlai zu gedenken. Begutachtete historische Forschung beschreibt die Versammlung als Ausdruck des Widerstands gegen den Radikalismus der Kulturrevolution durch öffentliche Trauer. Ein damit verbundener Protest in Nanjing Ende März ging den Pekinger Demonstrationen voraus und trug nach Ansicht einiger Forschender dazu bei, sie auszulösen.
Die Behörden schlugen die Versammlung in Peking nieder. Dieser Eintrag nennt keine Zahlen zu Teilnehmenden, Festnahmen, Verletzten oder Todesfällen, da die verfügbaren Darstellungen voneinander abweichen und die vorliegende Prüfung keine hinreichend belastbare Zahl ergeben hat.
Am 14. November 1978 kündigte das Pekinger Stadtkomitee der Kommunistischen Partei Chinas die Rehabilitierung des Vorfalls an, bezeichnete ihn als revolutionäre Handlung und sprach die wegen ihrer Teilnahme Verfolgten frei. Asia Watch, die Vorgängerorganisation von Human Rights Watch, nannte Chen Ziming und Wang Juntao als Aktivisten, deren prodemokratisches Engagement während der Bewegung des 5. April begann. Diese Zuordnung ist quellenbezogen und keine vollständige Teilnehmerliste.
Quellen
- Dong Guoqiang, “Foreshocks: Local Origins of Nanjing’s Qingming Demonstrations of 1976,” The China Quarterly 220 (2014)
- China Daily, CPC Encyclopedia, official-position summary of rehabilitation (2011)
- Asia Watch / Human Rights Watch, Rough Justice in Beijing (1991)
Redaktioneller Hinweis: Zahlen zu Teilnehmenden, Festnahmen, Verletzten und Todesfällen bleiben bis zu einer stärkeren Gegenprüfung ungenannt.