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Cao Shunli (曹顺利): Menschenrechtsverteidigerin, die nach ihrer Haft starb

Zuletzt überprüft: 31. August 2026 · Evidenz: A für Todesdatum und Haftkontext; B/quellenbezogen für medizinische Kausalität · Nur Text und externe Links

Cao Shunli setzte sich für die unabhängige Beteiligung der Zivilgesellschaft an Chinas Allgemeiner Regelmäßiger Überprüfung vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ein. Die Behörden nahmen sie am 14. September 2013 am Beijing Capital International Airport fest, als sie zu einer Menschenrechtsschulung nach Genf reisen wollte.

Während der Haft warnten ihre Familie und ihr Anwalt wiederholt vor einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustands und beantragten medizinische Haftverschonung. Human Rights Watch berichtete, sie sei erst nach einem Koma im Februar 2014 in ein Pekinger Krankenhaus gebracht worden. Dort starb Cao am 14. März 2014 im Alter von 52 Jahren. Amnesty International berichtet, sie sei infolge von Organversagen gestorben, nachdem ihr in Haft notwendige medizinische Behandlung verweigert worden sei. UN-Fachleute forderten eine unverzügliche Untersuchung der Umstände ihres Todes.

Forschungsklassifikation: Tod nach Haft und glaubwürdige Berichte über verweigerte oder verzögerte angemessene medizinische Versorgung. Der Eintrag stuft Cao nicht als gerichtlich hingerichtet ein und trifft keine Feststellung strafrechtlicher Verantwortlichkeit. Eine abgeschlossene unabhängige Untersuchung oder öffentlich zugängliche unabhängige Autopsie wurde nicht festgestellt.

Quellen

Redaktionelle Kontrolle: Die medizinische Kausalität wird Quellen zugeschrieben; mangels nachgewiesener Nutzungsrechte wird kein Foto wiederveröffentlicht.

Cao Shunli setzte sich für die unabhängige Beteiligung der Zivilgesellschaft an Chinas Allgemeiner Regelmäßiger…