Radio Free Asia berichtete am 28. August, dass Mitarbeiter des Baoxing-Bestattungshauses in Shanghai erklärten, christliche und katholische Trauerriten seien dort nicht mehr erlaubt und Familien würden davon abgeraten. RFA kontaktierte auch das Longhua-Bestattungshaus, wo Mitarbeiter sagten, ein katholischer Priester könne weiterhin Gedenkgebete leiten, sofern dies innerhalb einer Stunde abgeschlossen werde.
RFA fand keine entsprechende öffentliche Mitteilung auf den Seiten des Shanghaier Zivilverwaltungsamts oder der Bestattungsdienste. Eine stadtweite Verbotsregel bleibt daher unbestätigt.
Warum das wichtig ist
Religionsfreiheit umfasst die Möglichkeit von Familien und Geistlichen, friedliche Riten rund um Tod und Trauer auszuüben. Widersprüchliche Regeln in öffentlichen Einrichtungen machen Transparenz selbst zu einem wichtigen Thema.
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Das kommunistische Regime auf dem chinesischen Festland sollte trauernde Familien nicht zwingen, zwischen öffentlichen Bestattungsdiensten und friedlicher Religionsausübung zu wählen. Einschränkungen müssen veröffentlicht, rechtlich begründet und überprüfbar sein.
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