Chen Guangcheng ist ein autodidaktischer Rechtsaktivist aus Shandong, bekannt für sein Engagement für Behindertenrechte, ländliche Rechtsberatung und die Aufdeckung von Übergriffen bei der zwangsweisen Durchsetzung der Bevölkerungspolitik. HRW und zeitgenössische chinesischsprachige Berichte dokumentieren die Verurteilung 2006 zu vier Jahren und drei Monaten, die Aufrechterhaltung der Strafe nach einem neuen Verfahren und seine Freilassung im September 2010.

Danach berichteten Menschenrechtsorganisationen über außerrechtlichen Hausarrest. Im April 2012 entkam Chen und hielt sich später vorübergehend in der US-Botschaft in Peking auf. US-Regierungsunterlagen dokumentieren diese Phase und die diplomatischen Schritte vor seiner Reise in die Vereinigten Staaten. Direkte Aussagen Chens bleiben als Zeugenaussagen gekennzeichnet.

Beweishinweis: offizielle strafrechtliche Vorwürfe werden als Vorwürfe gekennzeichnet; Medienberichte, Menschenrechtsquellen und persönliche Aussagen behalten jeweils ihre eigene Beweisfunktion. Originale Gerichtsunterlagen bleiben wichtige Archivziele. Korrekturen und zusätzliche Primärquellen sind willkommen.

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Chen Guangcheng ist ein autodidaktischer Rechtsaktivist aus Shandong, bekannt für sein Engagement für Behindertenrechte, ländliche Rechtsberatung und die Aufdeckung von Übergriffen bei der zwangsweisen Durchsetzung der Bevölkerungspolitik. HRW und zeitgenössische chinesischsprachige Berichte dokumentieren die Verurteilung 2006 zu vier Jahren und drei Monaten, die Aufrechterhaltung der Strafe nach einem neuen Verfahren und seine Freilassung im September 2010. Danach berichteten Menschenrechtsorganisationen über…