Lin Qiaoqing war ein im Ausland tätiger chinesischer Demokratieaktivist in Organisationen, die mit der Chinese Freedom and Democracy Party und später mit dem Minlianzhen–Zimindang-Netzwerk verbunden waren. Eine rückblickende Organisationsgeschichte von China Spring berichtet, dass der dritte Weltkongress der Partei am 14.–15. August 1993 Lin in das Zentralkomitee wählte und Wang Ce ihn anschließend zum Generalsekretär ernannte. Dieselbe Quelle nennt ihn als Teilnehmer der Proteste rund um das APEC-Treffen in Seattle im November 1993 und als Mitunterzeichner der Seattle-Erklärung, die laut Quelle am 23. November 1993 im World Journal erschien.

Spätere Bewegungsquellen und unabhängige Medien zeigen seine fortgesetzte Aktivität Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre. Beijing Spring nennt ihn im Zusammenhang mit den New Yorker Protestaktionen nach Wang Ces Festnahme 1998 als leitenden Organisator. Radio Free Asia interviewte Lin am 13. Januar 2002 und bezeichnete ihn als Generalsekretär; Voice of America bezeichnete ihn am folgenden Tag als stellvertretenden Vorsitzenden. Das Archiv bewahrt diesen Widerspruch und leitet ohne primäre Organisationsunterlagen keine genaue Amtsfolge ab.

Forschungsstand: Medienbasis abgeschlossen; genaue Titel und Amtszeiten bleiben zu verifizieren. Originale Kongressunterlagen, Ernennungsmitteilungen, die World-Journal-Ausgabe vom 23. November 1993, zeitgenössische Fotos und Korrekturen sind willkommen. Online-Verfügbarkeit bedeutet keine Wiederverwendungsrechte.

Quellen: China Spring · Beijing Spring 1998 · RFA 13.01.2002 · VOA 14.01.2002

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Forschungsprofil zu Lin Qiaoqing / 林樵清 mit dokumentierter Aktivität in der chinesischen Demokratiebewegung im Ausland und quellenabhängigen Amtsbezeichnungen.