Russische Filmvorführung in Taipeh wirft Fragen zu chinesisch-russischen Geschichtsnarrativen auf

Eine kleine russisch organisierte Vorführung eines sowjetischen Films über den Krieg gegen Japan in Taipeh hat bei taiwanischen Stellen Besorgnis über koordinierte chinesisch-russische Geschichtsnarrative ausgelöst. Reuters berichtete am 11. September von rund 20 Teilnehmern.

Historischer Streit

Die Sowjetunion trat erst in den letzten Wochen des Jahres 1945 in den Krieg gegen Japan ein. Nach Japans Kapitulation wurden erbeutete japanische Waffen später an Maos kommunistische Streitkräfte weitergegeben. Die Regierung der Republik China hatte dagegen seit den 1930er Jahren gegen Japan gekämpft und 1945 die japanische Kapitulation in China entgegengenommen.

Free China Movement unterscheidet daher zwischen der historischen Rolle der Republik China und späteren politischen Deutungen der kommunistischen Regierung des chinesischen Festlands. Historische Streitfragen sollten mit offenen Archiven, transparenter Forschung und Primärquellen beantwortet werden.

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