Festlandchinas Handelsministerium erhebt vorläufige Sicherheiten auf japanisches Dichlorsilan

8. September 2026 — Das Handelsministerium der kommunistischen Regierung Festlandchinas erhebt vorläufige Antidumping-Sicherheiten auf Dichlorsilan-Importe aus Japan. Die Chemikalie wird in der Halbleiterfertigung eingesetzt.

Laut Bekanntmachung Nr. 37 stellte die Voruntersuchung Dumping, eine wesentliche Schädigung der festlandchinesischen Industrie und einen Kausalzusammenhang fest. Das ist keine endgültige Entscheidung.

Importeure müssen 99,2 Prozent für Shin-Etsu Chemical, 80,8 Prozent für Denal Silane und 99,2 Prozent für andere Anbieter hinterlegen. Die Maßnahme gilt seit dem 8. September; Stellungnahmen sind binnen zehn Tagen möglich.

Warum das Material wichtig ist

Dichlorsilan dient der Dünnschichtabscheidung bei mehreren Chiparten. Die Folgen hängen von Bezugswegen, Lagerbeständen, Verträgen und der endgültigen Entscheidung ab.

Japans Wirtschaftsministerium widersprach und prüft seine Reaktion. Associated Press berichtete ebenfalls über Tokios Protest. Die verfügbaren Unterlagen belegen keine Vergeltungsmaßnahme.

Siehe unsere Analyse.

Quellen