US-Beamte werfen COSCO Nachrichtensammlung vor; COSCO weist die Vorwürfe zurück

NACHRICHTEN + ANALYSE | 5. September 2026 | P5-EVT-2026-0904-04

Reuters berichtet, dass zwei hochrangige US-Beamte COSCO-Schiffen verdeckte Ausrüstung zur Sammlung von Kommunikationsinformationen vorwerfen und von einer langjährigen nachrichtendienstlichen Beziehung zu Peking sprechen. Für die konkrete Behauptung über die Schiffsausrüstung wurden bislang keine öffentlichen technischen Belege vorgelegt.

COSCO wies die Vorwürfe am 4. September kategorisch zurück und erklärte, Kommunikations-, Navigations-, Sicherheits- und Betriebssysteme dienten ausschließlich legitimen kommerziellen Zwecken. Auch die chinesische Botschaft in Washington wies die Vorwürfe zurück.

Analyse von Free China

Angemessen ist eine evidenzbasierte Prüfung: belastbare technische Erkenntnisse sollten veröffentlicht werden, soweit Sicherheitsinteressen dies zulassen; transparente Standards sollten für alle Hafen- und Telekommunikationsbetreiber gelten; Beschränkungen müssen nachgewiesenen Risiken entsprechen. Eine offizielle Risikoeinstufung oder ein Geheimdienstvorwurf ist nicht automatisch der Beweis für eine konkrete Überwachungsoperation.