Die Bewegung für ein Freies China (FCM) unterstützt vollständige reproduktive Selbstbestimmung und freiwillige Familienförderung. Niedrige Geburtenraten und Alterung dürfen nicht dazu führen, frühere Geburtenbeschränkungen durch neuen staatlichen Gebärdruck zu ersetzen.
Evidenz und Bewertung
Die Politik in Festlandchina wechselte von der Ein-Kind-Politik zu Zwei- und Drei-Kind-Regelungen und schaffte 2021 Sozialkompensationsgebühren und zugehörige Sanktionen ab. Inländische Studien zeigen große Unterschiede bei Kinderwünschen nach Geburtenreihenfolge und verweisen auf Belastungen durch Betreuung, Wohnen, Bildung, Zeit und Erwerbstätigkeit. Weitere Forschung dokumentiert langfristige Mutterschaftsnachteile und Einstellungsdiskriminierung. Diese Befunde sind für Politikgestaltung relevant, stellen aber keine repräsentative nationale Befragung zu familienpolitischen Präferenzen dar.
Governance-Alternative einer Dritten Republik
- Volle reproduktive Selbstbestimmung und Verbot antinataler wie pronataler Zwangsmaßnahmen.
- Gleicher Schutz unverheirateter Eltern und von Familien mit weniger oder keinen Kindern.
- Bezahlbare Kinderbetreuung und gemeinsam finanzierte Elternzeit.
- Starker Schutz vor Diskriminierung bei Einstellung und Beförderung.
- Geringere Wohn- und Bildungskosten sowie Unterstützung bei Unfruchtbarkeitsbehandlung.
- Unabhängiger Beschwerde- und Rechtsbehelfsmechanismus gegen reproduktiven Zwang.
Evidenzgrenzen
Geprüfte Ergebnistabellen der nationalen Haushaltsbefragung 2024 mit 30.000 Haushalten wurden nicht gefunden; eine historische institutionelle FCM-Position zur Familienplanung ist ebenfalls nicht verifiziert. FCM erhebt daher keinen Mehrheitsanspruch und datiert diese heutige Empfehlung nicht rückwirkend.