Free China Movement

Category: Deutsch — Stellungnahmen

Deutschsprachige Stellungnahmen der Free China Movement.

  • Schnelle Reaktion: Jimmy Lais Inhaftierung ist eine Warnung an jeden chinesischen Unternehmer

    Schnelle Reaktion der Bewegung für ein Freies China — 4. September 2026

    Jimmy Lai erzielte außergewöhnlichen wirtschaftlichen Erfolg und entschied sich anschließend, Freiheit zu verteidigen, statt Sicherheit durch Schweigen zu erkaufen. Seine 20-jährige Haftstrafe ist daher eine Warnung für jeden Unternehmer, dessen Arbeit von berechenbarem Recht, gesicherten Eigentumsrechten und Gedankenfreiheit abhängt.

    Wir rufen Unternehmer in Festlandchina, Hongkong, der Republik China auf Taiwan und chinesischen Gemeinschaften weltweit dazu auf, ihren Einfluss für unabhängige Information, politische Gefangene, Zivilgesellschaft, Verfassungsstaatlichkeit und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen.

    Die Bewegung für ein Freies China fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung Jimmy Lais.

  • Bewegung für ein Freies China fordert unabhängige Anwälte und durchsetzbare verfassungsrechtliche Grenzen für Mobilisierungsbefugnisse

    ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG — 4. September 2026

    Die Bewegung für ein Freies China (FCM) fordert eine unabhängige Anwaltschaft, unabhängige gerichtliche Kontrolle und demokratische zivile Aufsicht. Nationale Sicherheit darf keine unkontrollierte politische Macht rechtfertigen. Eine künftige Dritte Republik sollte klare Auslöser, Verhältnismäßigkeit, Befristung, parlamentarische Kontrolle, gerichtliche Rechtsbehelfe und faire Entschädigung verfassungsrechtlich absichern.

    FCM fordert

    1. eine unabhängige Anwaltschaft;
    2. durchsetzbare verfassungsrechtliche Grenzen für Mobilisierungs- und Notstandsbefugnisse;
    3. unabhängige gerichtliche Kontrolle und wirksame Rechtsbehelfe;
    4. Eigentumsschutz und faire Entschädigung;
    5. demokratische zivile Rechenschaftspflicht für Verteidigungsmobilisierung.

    Zugehörige Analyse: Behörden der KPCh in Festlandchina ändern Mobilisierungs- und Anwaltsrecht

    Primärquellen: Gesetz zur nationalen Verteidigungsmobilisierung · Anwaltsgesetz

    Pressekontakt
    Bewegung für ein Freies China (FCM)
    contact@freechina.live
    +1 (571) 895-7066

    Sprachversionen: English · 简体中文 · 繁體中文 · Français · Deutsch · Español

  • Schnellreaktion: Sicherheit im Pazifik braucht Vorwarnung, Transparenz und Respekt vor regionaler Souveränität

    Sicherheit im Pazifik braucht Vorwarnung, Transparenz und Respekt vor regionaler Souveränität. China sollte bei Raketentests, die Pazifikstaaten betreffen können, rechtzeitig und sinnvoll informieren und regionale Institutionen nicht wegen ihrer Teilnahmeordnungen unter Druck setzen. Taiwans Vorwürfe über Drohungen und Spionage sollten unabhängig geprüft werden.

    Zugehörige Nachricht und Analyse: Pazifikstaaten äußern Sorge über chinesischen Raketentest; Taiwan wirft Druck beim Regionalforum vor

  • FCM-Stellungnahme: Gemeldeter Bewusstseinsverlust von Pastor Sun Chenghao verlangt sofortige medizinische Transparenz

    ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG — 2. September 2026

    Free China Movement ist tief besorgt über einen ChinaAid-Bericht vom 1. September, wonach die Ehefrau des inhaftierten Hauskirchenpastors Sun Chenghao mitteilte, sein Gesundheitszustand habe sich im Gefängnis verschlechtert und die Familie habe kürzlich erfahren, dass er plötzlich das Bewusstsein verloren habe.

    Die unmittelbare Frage ist humanitär und überprüfbar: Ein gemeldeter Bewusstseinsverlust in Haft verlangt unverzügliche medizinische Untersuchung, notwendige Behandlung, sinnvolle Familienkommunikation, Zugang zu Rechtsbeistand und ausreichend verlässliche medizinische Informationen über seinen aktuellen Zustand.

    Diese Sorge ist nicht hypothetisch. In mehreren Fällen wurden Dissidenten und Gewissensgefangene in Haft schwer krank, während verspätete, unzureichende, eingeschränkte oder intransparente medizinische Versorgung umstritten war. Cao Shunli starb 2014, nachdem Amnesty International und Human Rights Watch berichtet hatten, dass wiederholte Bitten ihrer Familie um notwendige Behandlung abgelehnt worden waren. Liu Xiaobo wurde 2017 erst nach der Diagnose fortgeschrittenen Leberkrebses aus dem Gefängnis zur Behandlung verlegt, während Menschenrechtsorganisationen freie Wahl und transparenten Zugang zu medizinischer Versorgung forderten.

    FCM ist außerdem weiterhin tief besorgt über Dr. Wang Bingzhang, den langjährigen Demokratieaktivisten, der seit 2003 eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßt. Amnesty International dokumentierte bereits 2004 eine ernste Verschlechterung seiner Gesundheit, darunter Bewusstlosigkeit und einen Schlaganfall während Einzelhaft. Sein Fall zeigt, dass medizinische Intransparenz in langjähriger politischer Haft die Bestrafung verschärfen und das Leben selbst gefährden kann.

    Der gemeldete Bewusstseinsverlust von Sun Chenghao darf daher nicht als routinemäßiges Gefängnisgesundheitsproblem behandelt werden. Die kommunistische Regierung Festlandchinas darf nicht warten, bis ein weiterer Dissident, Gläubiger oder Gewissensgefangener lebensbedrohlich erkrankt, bevor echter medizinischer Zugang, Familienkontakt und glaubwürdige externe Kontrolle zugelassen werden.

    FCM fordert

    1. unverzügliche, unabhängige und medizinisch angemessene Untersuchung und Behandlung für Sun Chenghao;
    2. sinnvolle Kommunikation mit seiner Familie und Zugang zu Rechtsbeistand;
    3. ausreichende aktuelle medizinische Informationen unter Wahrung legitimer Privatsphäre;
    4. keine Vergeltungsmaßnahmen gegen Angehörige, Anwälte, Kirchenmitglieder oder andere, die Informationen über seine Gesundheit suchen;
    5. glaubwürdige unabhängige Überprüfung jeder wesentlichen Verschlechterung.

    Die derzeitige Meldung über Bewusstlosigkeit stammt von Suns Familie und ChinaAid und bleibt bis zu unabhängiger oder offizieller Bestätigung klar quellenbezogen. Diese Vorsicht mindert die Dringlichkeit nicht.

    Quellen: ChinaAid — Sun Chenghao · Amnesty — Cao Shunli · HRW — Liu Xiaobo · Amnesty — Wang Bingzhang

    FCM-Berichterstattung: Nachrichten + Analyse · Schnellreaktion

    Weitere Ausgaben: English · 简体中文 · 繁體中文 · Français · Deutsch · Español

  • Der Preis des Vertrauens in Peking: Eine Warnung, die Free-China-Stimmen Washington schon vor Jahrzehnten gaben

    Miles Yus jüngste Kritik in der Washington Times an dem, was er als gefährlichen Mythos der „stillen Diplomatie“ mit der kommunistischen Regierung auf dem chinesischen Festland bezeichnet, wirft eine Frage auf, die Washington schon lange hätte stellen müssen: Wie viele nicht überprüfbare Zusicherungen braucht es noch, bevor Politik aufhört, die Versprechen eines autoritären Regimes als Ersatz für überprüfbares Verhalten zu behandeln?

    Die Free China Movement begrüßt, dass immer mehr Stimmen in der amerikanischen Politik die Annahmen neu prüfen, die die China-Politik jahrzehntelang prägten. Doch diese Debatte begann nicht heute.

    Rund um die Übergabe Hongkongs 1997 warnten Free-China-Aktivisten bereits davor, dass Demokratien nicht davon ausgehen dürften, politische Zusagen der Kommunistischen Partei Chinas würden Freiheit automatisch schützen, sobald Peking die politische Kontrolle übernommen habe. Zeitgenössische Medienaufzeichnungen dokumentieren die öffentliche Opposition von Shengde Lian und anderen Demokratieaktivisten gegen die Übergabe Hongkongs unter kommunistische Herrschaft.

    Während der Kongressdebatte über Permanent Normal Trade Relations (PNTR) im Jahr 2000 gehörten Führungspersonen der Free China Movement zu den Demokratieaktivisten, die den Kongress aufforderten, Peking keinen dauerhaften Handelsstatus ohne substanzielle politische und menschenrechtliche Rechenschaftspflicht zu gewähren. Am 18. Mai 2000 sprach Shengde Lian bei einer Demonstration am Capitol Hill und rief zur Ablehnung von PNTR auf. Die zugrunde liegende Warnung war klar: Wirtschaftliche Einbindung ohne durchsetzbare politische Bedingungen könnte das kommunistische System schneller stärken, als sie es liberalisieren würde.

    Ähnliche Bedenken äußerten chinesische Demokratiebefürworter im Zusammenhang mit Chinas WTO-Beitritt und der Vergabe der Olympischen Spiele an Peking. Die genauen FCM-Archivbelege zu diesen beiden Episoden werden noch überprüft; deshalb stellt diese Seite keine noch unbestätigte konkrete FCM-Erklärung oder Veranstaltung als gesicherte Tatsache dar.

    Die Logik der damaligen Engagement-Politik war nicht irrational. Viele amerikanische Entscheidungsträger glaubten aufrichtig, Handel, Informationsflüsse, eine wachsende Mittelschicht und die Einbindung in internationale Institutionen würden politische Mäßigung fördern. Andere hielten Engagement für wirksamer als Isolation. Geschichte verlangt jedoch, Politik an Ergebnissen und nicht nur an Absichten zu messen.

    Die Free China Movement schlägt daher einen anderen Standard vor: Vertrauen durch Verifikation ersetzen; Verpflichtungen zu Menschenrechten, Handel, Sicherheit und internationalen Abkommen mit messbaren Benchmarks und transparenter Berichterstattung verbinden; wiederholte Verstöße mit Konsequenzen beantworten; und das chinesische Volk klar von dem kommunistischen Regime unterscheiden, das es regiert, indem Kontakte zu unabhängigen chinesischen Denkern, Demokratiebefürwortern, Menschenrechtsverteidigern, Religionsgemeinschaften und der Zivilgesellschaft vertieft werden.

    Politik muss außerdem über die bloße Verwaltung des kommunistischen Regimes hinausgehen und Chinas demokratische Zukunft ernsthaft in den Blick nehmen. Ein friedlicher Übergang zu einem freien, verfassungsmäßigen und demokratischen China sollte als legitimes langfristiges internationales Interesse gelten.

    FCM verlangt nicht, dass amerikanische Entscheidungsträger jede Schlussfolgerung chinesischer Demokratieaktivisten übernehmen. Gefordert wird etwas Grundlegenderes: die Belege anzuhören, frühere Warnungen mit späteren Ergebnissen zu vergleichen und Chinas demokratische Zukunft in die politische Hauptdebatte zu bringen.

    Die strategische Wahl darf nicht auf Anpassung an Peking oder Konflikt mit China reduziert werden. Es gibt eine weitere Möglichkeit: ein freies China, regiert durch verfassungsmäßige Institutionen statt durch Einparteidiktatur, in dem politische Macht letztlich den Bürgern gehört.

    Originalquellen

    Hinweis: Miles Yu ist hier eine externe Expertenquelle und kein Vertreter der Free China Movement. Die FCM-Bewertungen in diesem Beitrag sind eigenständige Positionen der Bewegung.

    Kontakt
    Free China Movement
    contact@freechina.live
    +1 (571) 895-7066

    Weitere Ausgaben: English · 简体中文 · 繁體中文 · Français · Deutsch · Español

  • Bewegung für ein Freies China (FCM) fordert Veröffentlichung des Du-Bin-Urteils und Schutz seiner Berufungs- und Freiheitsrechte

    ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG
    1. September 2026

    WASHINGTON — Bewegung für ein Freies China (FCM) fordert die Veröffentlichung des Gerichtsurteils, wirksame Berufungs- und Anwaltsrechte und – falls die Verurteilung des Journalisten, Autors und unabhängigen Dokumentarfilmers Du Bin auf friedlicher Berichterstattung, Schreiben oder politischem Kommentar beruht – die Aufhebung der Verurteilung und seine Freilassung.

    Rights Network berichtete am 1. September, Du Bin sei am 28. August zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Minsheng Watch berichtete ebenfalls über eine erstinstanzliche Strafe von anderthalb Jahren. Human Rights Watch, das Committee to Protect Journalists und Reporter ohne Grenzen hatten zuvor seine Festnahme am 15. Oktober 2025 und seine journalistische und dokumentarische Arbeit dokumentiert.

    Free China hat kein öffentlich zugängliches Urteil oder eine amtliche Urteilsmitteilung gefunden. Die 18-monatige Strafe bleibt daher ausdrücklich Rights Network und Minsheng Watch zugeschrieben und wird nicht als durch ein primäres Gerichtsprotokoll unabhängig bestätigt dargestellt.

    „Kein Journalist sollte wegen friedlicher Berichterstattung, schriftlicher Arbeit oder politischer Kommentare achtzehn Monate Freiheit verlieren. Urteil und Rechtsgrundlage müssen veröffentlicht und unabhängig überprüfbar sein.“

    Free China Movement
    • Das vollständige erstinstanzliche Urteil und seine rechtliche Begründung veröffentlichen;
    • wirksame anwaltliche Vertretung und ein echtes Berufungsrecht gewährleisten;
    • Du Bins aktuellen Haftstatus und seine Behandlung offenlegen;
    • die Verurteilung aufheben und Du Bin freilassen, falls das Verfahren auf friedlicher journalistischer Arbeit, Dokumentarfilm, Schreiben oder politischer Meinungsäußerung beruht.

    Pressekontakt
    Bewegung für ein Freies China (FCM)
    contact@freechina.live
    +1 (571) 895-7066

    Verwandte Inhalte: Nachricht + Analyse · Schnellreaktion

  • Bewegung für ein Freies China (FCM) zu Luo Chuanmei, Wang Bingzhang und transnationaler Repression

    ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG
    2. September 2026

    WASHINGTON — Der gemeldete Tod von Luo Chuanmei in einem Gefängnis in Xinjiang und Berichte, wonach ihre Familie erst nach der Einäscherung informiert wurde, erfordern Transparenz über Haftbedingungen, medizinische Versorgung, Todesursache und das Verfahren zur Familienbenachrichtigung.

    Der Fall erinnert die Bewegung für ein Freies China (FCM) zugleich an Dr. Wang Bingzhang. Wang verschwand im Juni 2002 während eines Aufenthalts in Vietnam mit Zhang Qi und Yue Wu. Die chinesischen Behörden veröffentlichten später eine eigene Darstellung des Geschehens. Zhang Qi und Yue Wu erklärten nach ihrer Freilassung dagegen, sie seien gegen ihren Willen nach China gebracht worden. Die Congressional-Executive Commission on China dokumentierte diese gegensätzlichen Darstellungen. Wang wurde 2003 in einem geschlossenen Verfahren zu lebenslanger Haft verurteilt; die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen stellte später fest, dass seine Inhaftierung willkürlich war.

    Warum das international relevant ist

    Wenn staatlicher Druck über Grenzen hinweg reicht, betrifft dies nicht nur einzelne chinesische Dissidenten. Es berührt auch die Souveränität anderer Staaten und die Sicherheit von Journalisten, Forschern, Menschenrechtsverteidigern, religiösen Freiheitsaktivisten und Mitgliedern der Diaspora.

    „Die Welt sollte nicht warten, bis ein weiterer Dissident über eine Grenze hinweg verschwindet, bevor sie diese Gefahr ernst nimmt. Wer für Demokratie und Menschenrechte eintritt, zu schützen, gehört zur Verteidigung der Freiheit demokratischer Gesellschaften selbst.“

    Die Bewegung für ein Freies China (FCM) fordert Transparenz zum gemeldeten Tod von Luo Chuanmei, erneute internationale Aufmerksamkeit für Wang Bingzhang und seine Freilassung, eine erneute Prüfung der Umstände seines Verschwindens in Vietnam sowie stärkere koordinierte Mechanismen gegen transnationale Repression.

    Pressekontakt
    Bewegung für ein Freies China (FCM)
    contact@freechina.live
    +1 (571) 895-7066

    Nachrichten & Analyse · Schnellreaktion

  • Wenn Hongkong demokratische Stimmen zum Schweigen bringt, müssen freie Gesellschaften sie weitertragen

    ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG
    2. September 2026

    WASHINGTON — Free China Movement begrüßt friedliche Aktionen chinesischer Demokratieaktivisten in New York, die die Worte von Chow Hang-tung und die Fälle politischer Gefangener aus Hongkong in den öffentlichen Raum getragen haben.

    Am 29. August lasen Teilnehmer in Times Square Passagen aus Chow Hang-tungs Stellungnahme zur Strafzumessung im Staatssicherheitsverfahren gegen die Hong Kong Alliance. In Flushing fand eine getrennte Solidaritätsaktion für Angeklagte der Alliance und andere politische Gefangene statt. FCM betont, dass es sich um getrennte Aktionen verschiedener Organisationen handelte, und beansprucht keine organisatorische Verbindung zu ihnen.

    Bedeutung ist mehr als die Größe der Menge

    Entscheidend ist, was eine Aktion bewahrt, weitergibt und ermöglicht. Wenn der zivile Raum in Hongkong unterdrückt wird, gewinnt das öffentliche Verlesen der Worte politischer Gefangener in New York eine Bedeutung über eine gewöhnliche Demonstration hinaus.

    „Die Bedeutung dieser New Yorker Aktionen liegt nicht in der Größe der Menge. Sie liegt darin, dass Worte, die Behörden in einem Hongkonger Gerichtssaal begrenzen möchten, auf einen freien öffentlichen Platz getragen wurden.“

    Die Erinnerung an den 4. Juni gehört zu diesem Kampf

    Die Hong Kong Alliance spielte jahrzehntelang eine zentrale Rolle bei der Bewahrung der Erinnerung an das Massaker vom 4. Juni. Mit dem Ende der Mahnwachen im Victoria Park, der Auflösung der Alliance unter nationalem Sicherheitsdruck und der Inhaftierung ihrer früheren Führung ist die Verantwortung im Ausland größer geworden, Zeugnisse, Archive und historische Erinnerung zu erhalten.

    Wenn Mahnwachen in Hongkong nicht stattfinden können, können sie anderswo fortgesetzt werden. Wenn politische Gefangene nicht frei zur Öffentlichkeit sprechen können, können ihre Worte anderswo vorgelesen werden. Wenn Archive gefährdet sind, können Kopien außerhalb Hongkongs bewahrt werden.

    Zusammenarbeit ohne Verlust institutioneller Unabhängigkeit

    Unterschiedliche Organisationen müssen nicht fusionieren und sollten keine künstliche Einheit vortäuschen. Eine reife demokratische Bewegung muss um gemeinsame Prinzipien zusammenarbeiten können, während institutionelle Unabhängigkeit und genaue Zuordnung gewahrt bleiben.

    „Wenn demokratische Stimmen in Hongkong zum Schweigen gebracht werden, haben Menschen in Freiheit die Verantwortung, diese Stimmen weiterzutragen. Freiheit sollte nicht an der Grenze enden, an der Repression beginnt.“

    Wozu Free China Movement aufruft

    Free China Movement ruft chinesische Demokratieorganisationen im Ausland, Menschenrechtsgruppen, Universitäten, Bibliotheken, Archive, Journalisten und demokratische Regierungen dazu auf, Gerichtserklärungen, Akten politischer Gefangener, gefährdete Publikationen und Organisationsarchive systematisch zu bewahren, friedliche Gedenkveranstaltungen zum 4. Juni fortzuführen und wichtige Zeugnisse zu übersetzen, damit sie sprachliche und nationale Grenzen überschreiten können.

    Erinnerung zu bewahren ist kein Nebenbereich demokratischen Handelns. Es ist demokratisches Handeln.

    Pressekontakt
    Free China Movement
    contact@freechina.live
    +1 (571) 895-7066

    Nachrichten & Analyse · Schnellreaktion

  • Erklärung der Bewegung für ein Freies China (FCM) zu Joshua Wongs Schuldbekenntnis: Die gebrochenen Versprechen gehören Peking

    ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG
    2. September 2026

    WASHINGTON — Bewegung für ein Freies China (FCM) verurteilt die fortgesetzte strafrechtliche Verfolgung des Hongkonger Demokratieaktivisten Joshua Wong. Er bekannte sich heute in seinem zweiten Staatssicherheitsverfahren der Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften schuldig; er verbüßt bereits eine andere Freiheitsstrafe, das neue Strafmaß steht noch aus.

    Die Frage geht über einen Angeklagten oder ein Schuldbekenntnis hinaus. Das kommunistische Regime auf dem chinesischen Festland hatte Hongkong nach 1997 ein hohes Maß an Autonomie und grundlegende Freiheiten zugesagt. Diese Zusagen finden sich im Basic Law, insbesondere in den Artikeln 27, 28, 35 und 39.

    Lian Shengde erklärte, die Kriminalisierung friedlicher demokratischer Interessenvertretung sei keine nationale Sicherheit, sondern politische Repression. Seine Kernaussage lautet: „Der Angeklagte im Gerichtssaal mag Joshua Wong sein, aber die gebrochenen Versprechen gehören Peking.“

    Warum das Schuldbekenntnis die Frage nicht beendet

    Ein Schuldbekenntnis unter einem Staatssicherheitsgesetz beantwortet nicht die Frage, ob dieses Gesetz und seine Anwendung die den Einwohnern Hongkongs zugesagten Freiheiten respektieren. Art der zugrunde liegenden Handlungen, Verhältnismäßigkeit der Strafe, rechtsstaatliche Garantien und die kumulative Wirkung wiederholter Verfahren bleiben entscheidend.

    Die Bewegung für ein Freies China ruft demokratische Regierungen, Parlamente, internationale Menschenrechtsinstitutionen und die Zivilgesellschaft auf, Joshua Wongs bevorstehendes Strafmaß genau zu beobachten, Fälle politischer Gefangener in Hongkong anzusprechen und Meinungs-, Vereinigungs- und friedliche politische Beteiligungsfreiheit zu verteidigen.

    Pressekontakt
    Bewegung für ein Freies China (FCM)
    contact@freechina.live
    +1 (571) 895-7066

    Zugehörige Seiten: Nachrichten & Analyse · Schnellreaktion